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unsere feinen Bücher im November 2026 - Buchhandlung und Verlag Bornhofen in Gernsheim am Rhein

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unsere feinen Bücher - Lieblinge des Monats November

Feine Bücher für schöne Stunden
 

Hier kommen die Buchempfehlungen unseres Buchvorstellungsabends im Rahmen der WuB 2026. Denn auch wenn der Abend aus Krankheitsgründen ausfallen musste: Die Bücher sollen unbedingt ihre Leser:innen finden, denn sie sind alle wirklich toll. Und dabei ganz unterschiedlich.
 

Alle Titel sind in unabhängigen Verlagen erschienen – die Konzernverlage haben genug Werbebugdet! – kleinere Verlage sind dabei, aber auch ein paar große Namen.

Und so ein großer Name steht auch auf der ersten Empfehlung:

Irene Hanappi: Lesereise Tschechien

Büchners „Woyzeck“ – das ist sicher keine Geschichte, die man in Verbindung mit Tschechien bringt. Und doch gibt es sie: Werner Herzogs Film mit Klaus Kinski in der Hauptrolle wurde in Telč gedreht und ist der Inbegriff der historischen Kleinstadt geworden.
In Olomouc begegnet einem die Vergangenheit auf Schritt und Tritt, auch wenn gar nicht überall ein Hinweis angebracht ist. Aber für die Einwohner ist es vollkommen normal, dass Komponisten, Schriftsteller, Philosophen ihre Stadt mitprägten und wenn man genau hinsieht, gibt es auch für Touristen genug Spuren der Vergangenheit zu entdecken.

Vítkovice war über eineinhalb Jahrhunderte das „Kohle-Zentrum“: Bereits Anfang des 18. Jahrhunderts wurde hier Kohle abgebaut und über die Jahrzehnte entstanden mit Förderbändern und Stahlwerk eine große Industrie-Infrastruktur. Als der Kohleabbau zunehmend ineffizient wurde, stellte das die ganze Region vor die Frage: Was wird mit den Anlagen, die nicht nur landschaftsprägend, sondern auch identitätsstiftend sind? Mit Visionen, kluger Planung und hervorragender Umsetzung hat man ein hochinteressantes, vielfältiges Kulturzentrum geschaffen, das unbedingt eine Reise lohnt.

Woher ich das alles weiß? Nein, eine Reise nach Tschechien hab‘ ich bisher noch nicht gemacht – aber spätestens mit der Lektüre dieses Buches ist mir das als große Lücke bewusst. Die Autorin und Journalistin Irene Hanappi hat Tschechien mit der Agenda bereist, die nicht geläufigen Orte aufzusuchen und unbekanntere Informationen über klassische Touristenorte zu entdecken. Hanappi gelingt es, Vergangenes aufzugreifen und es mit dem heutigen Stadtbild in Verbindung zu bringen. Ihre neun Kurztexte sind höchst anschaulich; dieses Buch aus der gelungenen Reihe „Lesereise“ des Picus-Verlages weckt die Reiselust – man möchte gleich buchen und die Koffer packen!

Picus Verlag, 978-3-7117-1126-7, € 18,00

Irene Hanappi: Lesereise Tschechien

Büchners „Woyzeck“ – das ist sicher keine Geschichte, die man in Verbindung mit Tschechien bringt. Und doch gibt es sie: Werner Herzogs Film mit Klaus Kinski in der Hauptrolle wurde in Telč gedreht und ist der Inbegriff der historischen Kleinstadt geworden.
In Olomouc begegnet einem die Vergangenheit auf Schritt und Tritt, auch wenn gar nicht überall ein Hinweis angebracht ist. Aber für die Einwohner ist es vollkommen normal, dass Komponisten, Schriftsteller, Philosophen ihre Stadt mitprägten und wenn man genau hinsieht, gibt es auch für Touristen genug Spuren der Vergangenheit zu entdecken.

Vítkovice war über eineinhalb Jahrhunderte das „Kohle-Zentrum“: Bereits Anfang des 18. Jahrhunderts wurde hier Kohle abgebaut und über die Jahrzehnte entstanden mit Förderbändern und Stahlwerk eine große Industrie-Infrastruktur. Als der Kohleabbau zunehmend ineffizient wurde, stellte das die ganze Region vor die Frage: Was wird mit den Anlagen, die nicht nur landschaftsprägend, sondern auch identitätsstiftend sind? Mit Visionen, kluger Planung und hervorragender Umsetzung hat man ein hochinteressantes, vielfältiges Kulturzentrum geschaffen, das unbedingt eine Reise lohnt.

Woher ich das alles weiß? Nein, eine Reise nach Tschechien hab‘ ich bisher noch nicht gemacht – aber spätestens mit der Lektüre dieses Buches ist mir das als große Lücke bewusst. Die Autorin und Journalistin Irene Hanappi hat Tschechien mit der Agenda bereist, die nicht geläufigen Orte aufzusuchen und unbekanntere Informationen über klassische Touristenorte zu entdecken. Hanappi gelingt es, Vergangenes aufzugreifen und es mit dem heutigen Stadtbild in Verbindung zu bringen. Ihre neun Kurztexte sind höchst anschaulich; dieses Buch aus der gelungenen Reihe „Lesereise“ des Picus-Verlages weckt die Reiselust – man möchte gleich buchen und die Koffer packen!

Picus Verlag, 978-3-7117-1126-7, € 18,00

Irene Hanappi: Lesereise Tschechien

Büchners „Woyzeck“ – das ist sicher keine Geschichte, die man in Verbindung mit Tschechien bringt. Und doch gibt es sie: Werner Herzogs Film mit Klaus Kinski in der Hauptrolle wurde in Telč gedreht und ist der Inbegriff der historischen Kleinstadt geworden.
In Olomouc begegnet einem die Vergangenheit auf Schritt und Tritt, auch wenn gar nicht überall ein Hinweis angebracht ist. Aber für die Einwohner ist es vollkommen normal, dass Komponisten, Schriftsteller, Philosophen ihre Stadt mitprägten und wenn man genau hinsieht, gibt es auch für Touristen genug Spuren der Vergangenheit zu entdecken.

Vítkovice war über eineinhalb Jahrhunderte das „Kohle-Zentrum“: Bereits Anfang des 18. Jahrhunderts wurde hier Kohle abgebaut und über die Jahrzehnte entstanden mit Förderbändern und Stahlwerk eine große Industrie-Infrastruktur. Als der Kohleabbau zunehmend ineffizient wurde, stellte das die ganze Region vor die Frage: Was wird mit den Anlagen, die nicht nur landschaftsprägend, sondern auch identitätsstiftend sind? Mit Visionen, kluger Planung und hervorragender Umsetzung hat man ein hochinteressantes, vielfältiges Kulturzentrum geschaffen, das unbedingt eine Reise lohnt.

Woher ich das alles weiß? Nein, eine Reise nach Tschechien hab‘ ich bisher noch nicht gemacht – aber spätestens mit der Lektüre dieses Buches ist mir das als große Lücke bewusst. Die Autorin und Journalistin Irene Hanappi hat Tschechien mit der Agenda bereist, die nicht geläufigen Orte aufzusuchen und unbekanntere Informationen über klassische Touristenorte zu entdecken. Hanappi gelingt es, Vergangenes aufzugreifen und es mit dem heutigen Stadtbild in Verbindung zu bringen. Ihre neun Kurztexte sind höchst anschaulich; dieses Buch aus der gelungenen Reihe „Lesereise“ des Picus-Verlages weckt die Reiselust – man möchte gleich buchen und die Koffer packen!

Picus Verlag, 978-3-7117-1126-7, € 18,00

Irene Hanappi: Lesereise Tschechien

Büchners „Woyzeck“ – das ist sicher keine Geschichte, die man in Verbindung mit Tschechien bringt. Und doch gibt es sie: Werner Herzogs Film mit Klaus Kinski in der Hauptrolle wurde in Telč gedreht und ist der Inbegriff der historischen Kleinstadt geworden.
In Olomouc begegnet einem die Vergangenheit auf Schritt und Tritt, auch wenn gar nicht überall ein Hinweis angebracht ist. Aber für die Einwohner ist es vollkommen normal, dass Komponisten, Schriftsteller, Philosophen ihre Stadt mitprägten und wenn man genau hinsieht, gibt es auch für Touristen genug Spuren der Vergangenheit zu entdecken.

Vítkovice war über eineinhalb Jahrhunderte das „Kohle-Zentrum“: Bereits Anfang des 18. Jahrhunderts wurde hier Kohle abgebaut und über die Jahrzehnte entstanden mit Förderbändern und Stahlwerk eine große Industrie-Infrastruktur. Als der Kohleabbau zunehmend ineffizient wurde, stellte das die ganze Region vor die Frage: Was wird mit den Anlagen, die nicht nur landschaftsprägend, sondern auch identitätsstiftend sind? Mit Visionen, kluger Planung und hervorragender Umsetzung hat man ein hochinteressantes, vielfältiges Kulturzentrum geschaffen, das unbedingt eine Reise lohnt.

Woher ich das alles weiß? Nein, eine Reise nach Tschechien hab‘ ich bisher noch nicht gemacht – aber spätestens mit der Lektüre dieses Buches ist mir das als große Lücke bewusst. Die Autorin und Journalistin Irene Hanappi hat Tschechien mit der Agenda bereist, die nicht geläufigen Orte aufzusuchen und unbekanntere Informationen über klassische Touristenorte zu entdecken. Hanappi gelingt es, Vergangenes aufzugreifen und es mit dem heutigen Stadtbild in Verbindung zu bringen. Ihre neun Kurztexte sind höchst anschaulich; dieses Buch aus der gelungenen Reihe „Lesereise“ des Picus-Verlages weckt die Reiselust – man möchte gleich buchen und die Koffer packen!

Picus Verlag, 978-3-7117-1126-7, € 18,00

Irene Hanappi: Lesereise Tschechien

Büchners „Woyzeck“ – das ist sicher keine Geschichte, die man in Verbindung mit Tschechien bringt. Und doch gibt es sie: Werner Herzogs Film mit Klaus Kinski in der Hauptrolle wurde in Telč gedreht und ist der Inbegriff der historischen Kleinstadt geworden.
In Olomouc begegnet einem die Vergangenheit auf Schritt und Tritt, auch wenn gar nicht überall ein Hinweis angebracht ist. Aber für die Einwohner ist es vollkommen normal, dass Komponisten, Schriftsteller, Philosophen ihre Stadt mitprägten und wenn man genau hinsieht, gibt es auch für Touristen genug Spuren der Vergangenheit zu entdecken.

Vítkovice war über eineinhalb Jahrhunderte das „Kohle-Zentrum“: Bereits Anfang des 18. Jahrhunderts wurde hier Kohle abgebaut und über die Jahrzehnte entstanden mit Förderbändern und Stahlwerk eine große Industrie-Infrastruktur. Als der Kohleabbau zunehmend ineffizient wurde, stellte das die ganze Region vor die Frage: Was wird mit den Anlagen, die nicht nur landschaftsprägend, sondern auch identitätsstiftend sind? Mit Visionen, kluger Planung und hervorragender Umsetzung hat man ein hochinteressantes, vielfältiges Kulturzentrum geschaffen, das unbedingt eine Reise lohnt.

Woher ich das alles weiß? Nein, eine Reise nach Tschechien hab‘ ich bisher noch nicht gemacht – aber spätestens mit der Lektüre dieses Buches ist mir das als große Lücke bewusst. Die Autorin und Journalistin Irene Hanappi hat Tschechien mit der Agenda bereist, die nicht geläufigen Orte aufzusuchen und unbekanntere Informationen über klassische Touristenorte zu entdecken. Hanappi gelingt es, Vergangenes aufzugreifen und es mit dem heutigen Stadtbild in Verbindung zu bringen. Ihre neun Kurztexte sind höchst anschaulich; dieses Buch aus der gelungenen Reihe „Lesereise“ des Picus-Verlages weckt die Reiselust – man möchte gleich buchen und die Koffer packen!

Picus Verlag, 978-3-7117-1126-7, € 18,00

Irene Hanappi: Lesereise Tschechien

Büchners „Woyzeck“ – das ist sicher keine Geschichte, die man in Verbindung mit Tschechien bringt. Und doch gibt es sie: Werner Herzogs Film mit Klaus Kinski in der Hauptrolle wurde in Telč gedreht und ist der Inbegriff der historischen Kleinstadt geworden.
In Olomouc begegnet einem die Vergangenheit auf Schritt und Tritt, auch wenn gar nicht überall ein Hinweis angebracht ist. Aber für die Einwohner ist es vollkommen normal, dass Komponisten, Schriftsteller, Philosophen ihre Stadt mitprägten und wenn man genau hinsieht, gibt es auch für Touristen genug Spuren der Vergangenheit zu entdecken.

Vítkovice war über eineinhalb Jahrhunderte das „Kohle-Zentrum“: Bereits Anfang des 18. Jahrhunderts wurde hier Kohle abgebaut und über die Jahrzehnte entstanden mit Förderbändern und Stahlwerk eine große Industrie-Infrastruktur. Als der Kohleabbau zunehmend ineffizient wurde, stellte das die ganze Region vor die Frage: Was wird mit den Anlagen, die nicht nur landschaftsprägend, sondern auch identitätsstiftend sind? Mit Visionen, kluger Planung und hervorragender Umsetzung hat man ein hochinteressantes, vielfältiges Kulturzentrum geschaffen, das unbedingt eine Reise lohnt.

Woher ich das alles weiß? Nein, eine Reise nach Tschechien hab‘ ich bisher noch nicht gemacht – aber spätestens mit der Lektüre dieses Buches ist mir das als große Lücke bewusst. Die Autorin und Journalistin Irene Hanappi hat Tschechien mit der Agenda bereist, die nicht geläufigen Orte aufzusuchen und unbekanntere Informationen über klassische Touristenorte zu entdecken. Hanappi gelingt es, Vergangenes aufzugreifen und es mit dem heutigen Stadtbild in Verbindung zu bringen. Ihre neun Kurztexte sind höchst anschaulich; dieses Buch aus der gelungenen Reihe „Lesereise“ des Picus-Verlages weckt die Reiselust – man möchte gleich buchen und die Koffer packen!

Picus Verlag, 978-3-7117-1126-7, € 18,00

Irene Hanappi: Lesereise Tschechien

Büchners „Woyzeck“ – das ist sicher keine Geschichte, die man in Verbindung mit Tschechien bringt. Und doch gibt es sie: Werner Herzogs Film mit Klaus Kinski in der Hauptrolle wurde in Telč gedreht und ist der Inbegriff der historischen Kleinstadt geworden.
In Olomouc begegnet einem die Vergangenheit auf Schritt und Tritt, auch wenn gar nicht überall ein Hinweis angebracht ist. Aber für die Einwohner ist es vollkommen normal, dass Komponisten, Schriftsteller, Philosophen ihre Stadt mitprägten und wenn man genau hinsieht, gibt es auch für Touristen genug Spuren der Vergangenheit zu entdecken.

Vítkovice war über eineinhalb Jahrhunderte das „Kohle-Zentrum“: Bereits Anfang des 18. Jahrhunderts wurde hier Kohle abgebaut und über die Jahrzehnte entstanden mit Förderbändern und Stahlwerk eine große Industrie-Infrastruktur. Als der Kohleabbau zunehmend ineffizient wurde, stellte das die ganze Region vor die Frage: Was wird mit den Anlagen, die nicht nur landschaftsprägend, sondern auch identitätsstiftend sind? Mit Visionen, kluger Planung und hervorragender Umsetzung hat man ein hochinteressantes, vielfältiges Kulturzentrum geschaffen, das unbedingt eine Reise lohnt.

Woher ich das alles weiß? Nein, eine Reise nach Tschechien hab‘ ich bisher noch nicht gemacht – aber spätestens mit der Lektüre dieses Buches ist mir das als große Lücke bewusst. Die Autorin und Journalistin Irene Hanappi hat Tschechien mit der Agenda bereist, die nicht geläufigen Orte aufzusuchen und unbekanntere Informationen über klassische Touristenorte zu entdecken. Hanappi gelingt es, Vergangenes aufzugreifen und es mit dem heutigen Stadtbild in Verbindung zu bringen. Ihre neun Kurztexte sind höchst anschaulich; dieses Buch aus der gelungenen Reihe „Lesereise“ des Picus-Verlages weckt die Reiselust – man möchte gleich buchen und die Koffer packen!

Picus Verlag, 978-3-7117-1126-7, € 18,00

Irene Hanappi: Lesereise Tschechien

Büchners „Woyzeck“ – das ist sicher keine Geschichte, die man in Verbindung mit Tschechien bringt. Und doch gibt es sie: Werner Herzogs Film mit Klaus Kinski in der Hauptrolle wurde in Telč gedreht und ist der Inbegriff der historischen Kleinstadt geworden.
In Olomouc begegnet einem die Vergangenheit auf Schritt und Tritt, auch wenn gar nicht überall ein Hinweis angebracht ist. Aber für die Einwohner ist es vollkommen normal, dass Komponisten, Schriftsteller, Philosophen ihre Stadt mitprägten und wenn man genau hinsieht, gibt es auch für Touristen genug Spuren der Vergangenheit zu entdecken.

Vítkovice war über eineinhalb Jahrhunderte das „Kohle-Zentrum“: Bereits Anfang des 18. Jahrhunderts wurde hier Kohle abgebaut und über die Jahrzehnte entstanden mit Förderbändern und Stahlwerk eine große Industrie-Infrastruktur. Als der Kohleabbau zunehmend ineffizient wurde, stellte das die ganze Region vor die Frage: Was wird mit den Anlagen, die nicht nur landschaftsprägend, sondern auch identitätsstiftend sind? Mit Visionen, kluger Planung und hervorragender Umsetzung hat man ein hochinteressantes, vielfältiges Kulturzentrum geschaffen, das unbedingt eine Reise lohnt.

Woher ich das alles weiß? Nein, eine Reise nach Tschechien hab‘ ich bisher noch nicht gemacht – aber spätestens mit der Lektüre dieses Buches ist mir das als große Lücke bewusst. Die Autorin und Journalistin Irene Hanappi hat Tschechien mit der Agenda bereist, die nicht geläufigen Orte aufzusuchen und unbekanntere Informationen über klassische Touristenorte zu entdecken. Hanappi gelingt es, Vergangenes aufzugreifen und es mit dem heutigen Stadtbild in Verbindung zu bringen. Ihre neun Kurztexte sind höchst anschaulich; dieses Buch aus der gelungenen Reihe „Lesereise“ des Picus-Verlages weckt die Reiselust – man möchte gleich buchen und die Koffer packen!

Picus Verlag, 978-3-7117-1126-7, € 18,00

Irene Hanappi: Lesereise Tschechien

Büchners „Woyzeck“ – das ist sicher keine Geschichte, die man in Verbindung mit Tschechien bringt. Und doch gibt es sie: Werner Herzogs Film mit Klaus Kinski in der Hauptrolle wurde in Telč gedreht und ist der Inbegriff der historischen Kleinstadt geworden.
In Olomouc begegnet einem die Vergangenheit auf Schritt und Tritt, auch wenn gar nicht überall ein Hinweis angebracht ist. Aber für die Einwohner ist es vollkommen normal, dass Komponisten, Schriftsteller, Philosophen ihre Stadt mitprägten und wenn man genau hinsieht, gibt es auch für Touristen genug Spuren der Vergangenheit zu entdecken.

Vítkovice war über eineinhalb Jahrhunderte das „Kohle-Zentrum“: Bereits Anfang des 18. Jahrhunderts wurde hier Kohle abgebaut und über die Jahrzehnte entstanden mit Förderbändern und Stahlwerk eine große Industrie-Infrastruktur. Als der Kohleabbau zunehmend ineffizient wurde, stellte das die ganze Region vor die Frage: Was wird mit den Anlagen, die nicht nur landschaftsprägend, sondern auch identitätsstiftend sind? Mit Visionen, kluger Planung und hervorragender Umsetzung hat man ein hochinteressantes, vielfältiges Kulturzentrum geschaffen, das unbedingt eine Reise lohnt.

Woher ich das alles weiß? Nein, eine Reise nach Tschechien hab‘ ich bisher noch nicht gemacht – aber spätestens mit der Lektüre dieses Buches ist mir das als große Lücke bewusst. Die Autorin und Journalistin Irene Hanappi hat Tschechien mit der Agenda bereist, die nicht geläufigen Orte aufzusuchen und unbekanntere Informationen über klassische Touristenorte zu entdecken. Hanappi gelingt es, Vergangenes aufzugreifen und es mit dem heutigen Stadtbild in Verbindung zu bringen. Ihre neun Kurztexte sind höchst anschaulich; dieses Buch aus der gelungenen Reihe „Lesereise“ des Picus-Verlages weckt die Reiselust – man möchte gleich buchen und die Koffer packen!

Picus Verlag, 978-3-7117-1126-7, € 18,00

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