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Archiv > Fantasy und SF

unsere "neueren" Fantasy- und SF Empfehlungen:

Komplett.

Mitte der sechziger Jahre schrieb John Christopher eine Science-Fiction-Trilogie. Er erfand Außerirdische, die so groß sind wie der Eifelturm, nichts Menschliches an sich haben sondern Maschinen gleich sind, mit einer Glaskuppel, aus der Tentakel herauskommen können und drei Metallstelzen als Beinen. Sie herrschen über die ganze Welt und die Menschen sind ihnen nahezu komplett untertan. Nur einigen wenigen Männern und Frauen ist es gelungen, sich der „Weihe“ zu entziehen, und nur sie haben einen freien Willen – denn die große Überlegenheit der Tripoden ist nicht ihre technische Ausstattung, sondern ihre Kunst, die Gedanken ihrer Gegner zu beherrschen. Das Überleben als „Freier“ ist abenteuerlich. Und der Kampf gegen Tripoden und deren Untertanen dramatisch …
Die Welt, die John Christophers beschreibt, ist gleichzeitig fremd und bekannt, denn die Menschen leben in ihr wie vor der technischen Revolution des 19. Jahrhunderts. Seine Trilogie, Ende der 80er um ein Prequel erweitert, ist zeitlos – und sie bietet auch im 21. Jahrhundert reichlich Spannung für Jugendliche und Erwachsene!

John Christopher: „Tripods. Die dreibeinigen Herrscher“,
Piper Verlag, TB € 20,00, HC € 39,00, eBook € 15,99


Stefan Bachmann: „Die Wedernoch“,
Diogenes Verlag, € 10,00 HC € 16,99, eBook € 7,99

Bartholomew musste mit ansehen, wie seine Schwester Hettie in die Feenwelt entführt wurde. Das ist inzwischen ein paar Jahre her, doch noch immer sucht er nach einem Weg, um zu ihr zu gelangen und sie zu retten. Aber wie soll er einen Weg ins Feenreich finden? Lebt Hettie überhaupt noch? Der Straßenjunge Pikey gibt ihm neuen Mut, denn er hat Hettie gesehen. Mit seinem Feenauge. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach einem Portal ins Feenreich. Mitten im Krieg, den England gegen die Feen führt.
„Die Wedernoch“ ist die Fortsetzung von „Die Seltsamen“, die man auch vorher lesen sollte. Es wird genug erklärt, um die Erinnerungen an den ersten Band aufzufrischen, aber ganz ohne dieses Wissen hat man nur halb so viel Spaß mit diesem Buch.
Stefan Bachmann hat sich mit diesem zweiten Buch eindeutig noch gesteigert. Gefielen mir „Die Seltsamen“ schon gut, „Die Wedernoch“ haben mich begeistert. Zwei Handlungsstränge wechseln schnell aber ohne Hektik, im genau richtigen Tempo um die Spannung stetig zu steigern, ohne dass dabei auf übertriebene Cliffhanger zurückgegriffen werden muss. Der Straßenjunge Pikey bringt dabei eine interessante neue Facette in die Handlung. Die im ersten Band noch recht geheimnisvollen Feen bekommen hier mehr Hintergrund, während Hetties Aufenthalt im Feenreich erfährt man einiges über diese impulsiven Wesen und ihr Miteinander.
Wer gerne Fantasy liest und nach den besonderen Geschichten in diesem Genre sucht, dem lege ich „Die Seltsamen“ und „Die Wedernoch“ unbedingt ans Herz. Diese Bücher sind kein Fastfood, aber trotzdem sehr gute und spannende Unterhaltung, nur eben mit Niveau. In einer faszinierenden Welt mit leichten Steampunk-Elementen und Feen, wie man sie lieber nicht persönlich kennen lernen möchte.

mit freundlicher Genehmigung von papiergefluester.com

Vera Brosgol: „Anyas Geist“, Popkom-Verlag, € 14,95

Anya führt ein typisches, amerikanisches Teenagerleben. Sie ist unzufrieden mit ihrem Körper, unglücklich mit ihrer Familie und versucht alles, um in der Schule dazu zu gehören. Sich in den heißesten Typen zu verknallen, der mit einem Mädchen zusammen ist, das scheinbar alles hat, macht es nicht gerade einfacher. Aber eine gute Freundin könnte sehr hilfreich sein. Dass sie die am Boden eines ausgetrockneten Brunnenschachts findet, hätte Anya allerdings nicht gedacht. Dass ihre schon etwas länger verblichene Freundin ihre Freundschaft etwas zu ernst nehmen könnte, aber auch nicht.
„Anya’s Geist“ entwickelt sich von einer typischen Teenagergeschichte schnell zu einer wunderbar spooky Horrorgeschichte. Vera Brosgol erhielt für diese Geschichte sowohl einen Eisner- als auch einen Harvey-Award, die beiden höchsten Auszeichnungen der US-Comic-Welt.
Die Zeichnungen wirken auf den ersten Blick schlicht, komplett in Grautönen gehalten, große Flächen, aber die Charaktere hat die Zeichnerin mit sehr detaillierten Emotionen ausgestaltet. Die ab und zu auftretenden spontanen Wechsel der Perspektive oder Betonungen der Szenen durch Zoom in die Szene hinein sorgen immer wieder für Abwechslung.
Anya lernt während ihrer Freundschaft viel über sich selbst. Was und wer ihr wirklich wichtig ist. Ihre russischen Wurzeln versucht sie zu verleugnen, hat sich mit viel Übung ihren Akzent abtrainiert und muss dann doch feststellen, dass es gar nicht so schlimm ist, anders zu sein. Ihre Geschichte hat Vera Brosgol mit viel Feingefühl erzählt, am Ende bibbert man ebenso wegen der Geistergeschichte wie auch wegen Anyas persönlicher Entscheidung mit. Ein großartiger Comic!

mit freundlicher Genehmigung von papiergefluester.com

Kevin Hearne: „Die Chroniken des Eisernen Druiden –
Gehetzt (Bd 1)“, Verlag Klett-Cotta, € 16,95, eBook € 9,99

Atticus O’Sullivan lebt in Tempe, weil es dort so wenige Götter gibt. Coyote schaut ab und an mal vorbei, aber sonst hat man hier seine Ruhe. Ein nicht unwesentlicher Punkt, wenn man sich schon vor über 2000 Jahren einen keltischen Gott zum Feind gemacht hat, weil man ihm sein magisches Schwert wegnahm. Aber jetzt hat dieser Gott Atticus doch gefunden und will sich sein Schwert zurückholen, am besten gleich noch Atticus’ Leben dazu. Das hat schließlich lange genug gedauert. Aber Atticus ist nicht nur der letzte lebende Druide, er hat auch Freunde im Ort. Denn nicht nur Druiden mit göttlichen Feinden bevorzugen die Abwesenheit von Göttern, Werwölfe und Vampire sind auch dankbar für die Ruhe. Aber wird das ausreichen, um einen uralten Gott zu besiegen, der sich mit Dämonen verbündet hat?
„Die Chronik des eisernen Druiden“ ist ein großartiger Urban-Fantasy-Roman, der mich von Anfang bis Ende begeistern konnte. Er hat alles, was ich an solchen Romanen schätze. Eine wilde Mischung schräger Charaktere mit einem guten Schuss trockenem Humor. Mein absoluter Liebling ist Oberon, der irische Wolfshund an Atticus’ Seite.
Die verschiedensten Götter und mystischen Wesen geben sich hier ein munteres Stelldichein. Was bei anderen Autoren vielleicht zu viel des Guten wäre, steigert hier das Vergnügen immer weiter, ist das Sternchen über dem I-Tüpfelchen. Man muss auch nicht alle Götter, denen man hier begegnet, kennen. Die eine oder andere Anspielung entgeht einem dann vielleicht, aber dem Spaß tut das keinen Abbruch.
Stellenweise erinnert Hearnes Auftakt einer neuen Reihe an den Stil von Neil Gaiman oder auch „Die Elfen von New York“ von Martin Millar, ohne diese zu kopieren. Wer Gaiman und Millar mag, kann bedenkenlos auch zur „Chronik des eisernen Druiden“ greifen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung und bin gespannt, wem Atticus dann auf die Füße treten wird.

mit freundlicher Genehmigung von papiergefluester.com







2015

Eine Robinsonade.

Im Kino räumt „Der Marsianer“ gerade mächtig ab; der Film mit Matt Damon in der Rolle des Mark Watney ist, besonders in der dreidimensionalen Variante, schwer beeindruckend und sehr sehenswert. Und doch: das Buch beeindruckt noch mehr. Denn die Geschichte Watneys, der als einziger der sechs Crewmitglieder während eines starken Sandsturmes den Weg zum Marsrückkehrmodul nicht schafft und von den anderen notgedrungen auf dem Mars zurückgelassen wird, ist nicht nur spannend, sondern auch mit einem Humor erzählt, den man überhaupt nicht erwartet. Vor allem die Logbucheinträge sind gespickt mit Ironie („Es ist beinahe Zeit für die zweite Ernte. Jippie. Ich wünschte, ich hätte einen Strohhut und Hosenträger.“) – der Botaniker Watney tüfftelt an Überlebensstrategien und nimmt sich dabei nicht so wirklich ernst. Gleichzeitig erarbeiten die Ingenieure der Nasa eine Möglichkeit, ihn innerhalb eines Jahres dort abzuholen, denn nur so lange reichen die Vorräte. Eigentlich dauern die Vorbereitungen zu einer Marsmission aber vier Jahre …
Raumschiffe und fremde Planeten: Andy Weirs Roman ist Science Fiction in Bestform, erzählt mit faszinierendem Realismus.

Andy Weir: „Der Marsianer“ Heyne Verlag, € 9,99, eBook € 8,99





2014


Meistens nicht lustig und manchmal ohne Vampire

Wir haben die Überschrift sehr bewusst gewählt, denn Titel und Optik dieser Anthologie sagen eigentlich „Vampire" und „Humor". Beides kommt vor – allerdings eben nicht in jeder der 14 Kurzgeschichten. Geschichten die ein breites Spektrum bieten: da finden Tara und Sam beim Renovieren einen blutigen Hammer, und weil danach eine unendlich üble Stimmung im Hause herrscht, bleibt ihnen nichts anders übrig, als eine alte Geschichte zu ergründen. In einer anderen Story kaufen vier Freunde ein Haus, wollen nur ein paar Tage dort bleiben, und es kommt ganz anders. Und in einer Geschichte hat die Errichtung eines neuen Zaunes, bzw. eigentlich die Ankündigung desselben, ungeahnte Folgen …
Gruselig sind sie alle, mal mehr, mal weniger. Und gute bis beste Unterhaltung bieten sie auch!


harris / Kelner: „Heimwerken für Vampire", DTV, € 9,95, eBook € 8,99



Ein Zeitreiseabenteuer …

London, 1898: Der junge Riley soll seinen ersten Mord begehen, Albert Garrick, sein zutiefst böser Dienstherr, überwacht ihn dabei. Doch in den entscheidenden Sekunden versagt Riley und es gelingt ihm mithilfe einer magischen Erscheinung vom Tatort zu fliehen. Fortan ist Garrick nicht nur hinter Riley her, sondern auch hinter der Magie – denn Magie bedeutet Macht bedeutet Weltherrschaft! London, heute: Chevron Savano, 17jährige Agentin, bewacht die WARP-Kapsel und ist sich sicher, dass dieser sterbenslangweilige Job nur eine Strafversetzung sein kann. Das ändert sich, als der Kapsel ein Junge entsteigt, der aussieht, als käme er aus dem vorletzten Jahrhundert und als wären Furien hinter ihm her …
Eoin Colfer kann erzählen: schon mit dem ersten Satz seines Romans (der übrigens der erste Teil einer Trilogie ist) ist man mitten im Geschehen. Und fühlt von da an, durch sämtliche gefährliche, zum Teil drastisch geschilderte Abenteuer hindurch, mit den beiden sympathischen Hauptpersonen.


Eoin Colfer: „Warp. Der Quantenzauberer.",
Loewe Verlag, € 16,95, eBook € 12,99


Nur für Nerds?

Man schreibt das Jahr 2040, als James Halliday, der Erfinder des großartigen, weltweit verbreiteten Online-Rollenspiels Oasis, stirbt. Eigentlich sollte man annehmen, dass die Menschen andere Sorgen hätten als den Tod eines steinreichen Mittsechzigers – die anhaltende Energiekrise, der katastrophale Klimawandel, Hungersnöte, Armut, Krankheit, ein halbes Dutzend Kriege – aber tatsächlich gibt es bald kein anderes Thema mehr. Denn Halliday vererbt sein Hab und Gut demjenigen, der das Easter Egg
in Oasis findet. Und das hat er sehr gut versteckt!
Ernest Cline verwebt seine spannende (und durchaus kritische) Science-Fiction-Geschichte mit Computerspielen und Popkultur-Wissen der 80er Jahre. Und das ist nicht nur für Nerds interessant zu lesen.


Ernest Cline: „Ready Player One", Goldmann Verlag, € 9,99, eBook € 8,99





2013


Sherlock Holmes trifft Geisterjäger trifft Kämpfer.

Die hochsensible Lucy, der pragmatische Georg und Agentureigner Anthony Lockwood sind lange nicht erwachsen: nur Jugendliche sind in der Lage, die Geistererscheinungen so rechtzeitig wahrzunehmen, dass noch Handlungsspielraum bleibt. Auch für sie ist das Risiko sehr hoch, eine einzige Geisterberührung genügt für die tödliche Sieche. Allerdings muss irgendjemand ja den Job tun – in England herrschen seit Jahren Angst und Ausnahmezustand. Die Agentur der drei ist neu und die Agenten haben zudem bei ihrem ersten Auftrag gleich das ganze Haus abgefackelt, statt nur eine Austreibung vorzunehmen; um die horrende Strafe zahlen zu können, nimmt Lockwood einen höchst dubiosen Auftrag an. Schon bald finden sie sich nicht nur inmitten einer der hochgefährlichen Austreibungen, sondern auch inmitten eines alten Kriminalfalles …
Jonathan Stroud, der Autor der grandiosen Bartimäus-Tetralogie, entführt uns mit dem ersten Band von Lockwood & Co in eine völlig andere, historisch-fantastische Welt. Und der geneigte Leser ab 13 Jahren lässt sich von seinen höchst spannenden und skurril-humorvollen Ideen gerne mitreißen.


Jonathan Stroud: „Lockwood & Co. Die seufzende Wendeltreppe",
cjb, € 18,99, eBook € 14,99

Lucia Bornhofens Urlaubsbüchertipp 2013:

Wenn wir schon einmal bei Charlotte Bronte und „Jane Eyre" sind, bietet es sich an, Ihnen eine der skurrilsten Fantasyreihen der letzten fünfzehn Jahre wärmstens ans Herz zu legen! Die Bücher von Jasper Fforde sind eine wilde Mischung aus Agentenroman, Sience Fiction und Comedy, gespickt mit viel literarischen Fachwissen und keinerlei Skrupeln, dieses Wissen in eine aberwitzige Handlung zu verpacken.
Der erste Roman spielt in den 1980er Jahren, hauptsächlich in England. Ein großer Konzern namens Goliath beherrscht das Militär und eigentlich auch den Alltag. Der Krimkrieg gegen Russland geht in sein 136stes Jahr und hat schon zahllose Opfer gefordert. Es gibt einen Geheimdienst, kurz SpecOp, eingeteilt in 30 Abteilungen – man munkelt, dass bis Sektion 8 eigentlich alle über dem Gesetz stehen. Eine Sektion, die sogenannten LiteraturAgenten (SpecOp 27), beschäftigt sich mit Fälschungen von und Hehlerei mit Literatur. Und damit sind wir bei der LiteraturAgentin Thursday Next, der eines Tages ein Job bei SpecOp 5 angeboten wird. Und das nur, weil sie die Einzige ist, die Erzschuft Acheron Hades kennengelernt hat – und noch lebt …

Jasper Fforde: „Der Fall Jane Eyre", Dtv, € 9,95, eBook € 8,99



Ein Epos aus den Fernen Ländern

Das „Institut für Phantastik" unter Prof. Dr. phil. Dr. phant. H. C. Welk war das letzte seiner Art – nun hat das Bildungsministerium verfügt, dass es geschlossen werden soll, ein einziger Student ist doch zu wenig. Beim Ausräumen seines universitären Arbeitszimmers fällt Prof. Welk eine Karte der Fernen Länder in die Hände, jenem sagenumwobenen Reich der Märchen und Magie, der Feen, Drachen, Kobolde und Wichtel. Unter äußerst widrigen Umständen gelingt ihm, in Zusammenarbeit mit seinem Studenten, der Zugang in dieses Reich. Dort ist es allerdings ganz anders als gedacht, denn die Fernen Länder leiden: an einer Infektion durch die Wirklichkeit …
Skurrile Charaktere, fantasievoll-fantastische Erlebnisse und immer noch eine absonderliche Drehung: Jan Oldenburgs „Fantastik AG" bereitet großes Lesevergnügen. Allerdings – die Vergleiche mit Walter Moers oder Terry Pratchett, beide Meister ihres Fachs, sind doch ein bisschen unfair gegenüber Herrn Oldenburg und seinem Erstling.


Jan Oldenburg: „Fantastik AG", Piper Verlag, € 9,99, eBook € 8,49

Die unbekanntes Seiten von Honest Abe

Seth Grahame-Smith Leben dümpelt ziemlich ereignislos vor sich hin. Bis einer seiner Kunden ihm einen Stapel in Leder gebundene Tagebücher überlässt, mit der dringenden Bitte, daraus einen Roman zu machen. Eigentlich möchte Seth dies ablehnen, doch die Tagebücher ziehen ihn gleich in ihren Bann: es sind die lange verschollen geglaubten Aufzeichnungen von Abraham Lincoln. Und die notierten Erlebnisse sind völlig anders, als die Geschichtsschreibung uns glauben lässt – es sind vor allem seine Taten als Vampirjäger, die ihn auszeichneten. Besonders in der Zeit des Sezessionskrieges …
Skurril ist es schon, was der Autor uns da präsentiert, und sowohl ziemlich blutrünstig als auch sprachlich ein wenig altmodisch. Trotzdem: wir wurden wirklich gut unterhalten und haben so einiges über die amerikanische Geschichte gelernt.


Seth Grahame-Smith: „Abraham Lincoln – Vampirjäger",
Heyne Verlag, € 9,99, eBook € 8,99


Viele Antworten – und neue Fragen.

„Die Zwölf", das sind die zwölf Verbrecher, die die amerikanische Regierung mit einem gefährlichen Virus infizierte; das Experiment schlug fehl und nun zerstören sie als oberste Virals die Menschheit. Amerika ist ihr Lebensraum, sie kennen keine Gnade und sind ständig auf der Suche nach neuem Menschenfleisch. Nur in wenigen Orten, Kolonien genannt, gibt es für Menschen die Möglichkeit zu überleben – aber was macht die ständige Bedrohung aus den Bewohnern? Und wie können die Virals gestoppt werden?
Er ist nicht einfach zu lesen, der zweite Teil der Passage-Trilogie von Justin Cronin (auch der erste, „Der Übergang" war schon einer unserer Büchertipps). Dafür hat er zu viele Handlungsstränge, zu viele Personen und er springt auch noch in den Zeiten hin und her. Und trotzdem: man sollte das Buch nur anfangen, wenn man Gelegenheit hat, es am Stück durchzulesen - Cronin schreibt superspannend und jenseits der üblichen Klischees.


Justin Cronin: „Die Zwölf", Goldmann Verlag, € 22,99, eBook € 18,99






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