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Unsere Sachbuch-Empfehlungen in 2009:



Von Ägypten bis Zypern.

Schon bei der Danksagung auf Seite 7 bekommt man eine Ahnung davon, was einen erwartet – die bedankten Personen stammen aus aller Herren Länder. Und so sind im vorliegenden Kochbuch auch Rezepte von „Adlerfisch nach Art von Chorrillos“ aus Peru bis Zypriotischer Bananenkuchen zu finden, alle von den Autoren verkostet und für gut befunden. Sie haben einfach zu kochende Gerichte ausgewählt, die durchaus mit einer gewissen Raffinesse aufwarten, pro Rezept gibt es eine knappe hilfreiche Einführung und selbstverständlich auch ein Foto des Gerichtes. Zugegeben, dass Papier ist nicht das Beste, doch alles andere überzeugt: die 1000 Originalrezepte gewähren Einblicke in die Kochkunst verschiedenster Länder und Kulturen (und der Preis ist unschlagbar!).

„1000 recipes to try before you die. Rezepte aus der ganzen Welt.“ Ullmann Verlag, € 20,00


Einzigartig.

Über drei Jahrhunderte galten seine Bilder nicht als Kunst. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts hat man diesen großen Maler der Frührenaissance wiederentdeckt: die Rede ist von Alessandro di Mariano Filipepi genannt Botticelli (Fässchen). Heute gelten seine Werke als wegweisend – allerdings sind sie über die ganze Welt verteilt. Das Städel Museum in Frankfurt hat seine Bilder für eine umfangreiche Ausstellung zusammengetragen; der prächtige Katalog zeigt, genau dem Ausstellungskonzept folgend, Botticellis Kunst im Kontext mit anderen Malern seiner Zeit. Darüber hinaus bieten mehrere Essays Gelegenheit, sich ausgiebig mit dem Leben des Künstlers und seiner Stellung in der Florentiner Renaissance zu beschäftigen.
Neben dem umfangreich bebilderten Ausstellungskatalog gibt es in der Reihe „Kunst zum Hören“ den offiziellen Audioguide auf CD mit kompaktem Bildband auch für die vorliegende Ausstellung.

„Botticelli. Katalogbuch zur Ausstellung.“, Verlag Hatje Cantz, € 49,90


Zwischen Eismeer und Äquator.

Brehms Tierleben
ist nahezu ein Synonym für Tierlexika. Obwohl die Naturwissenschaft seit dem ersten Erscheinen 1865 Alfred Brehms Wissensstand weit hinter sich gelassen hat, ist seine Enzyklopädie, nicht zuletzt wegen der herausragenden Illustrationen, legendär. Zu Lebzeiten Brehms galt er jedoch nicht nur als Tierkenner, sondern auch als großer Reisender und Berichterstatter. Seine ersten Veröffentlichungen waren Reiseskizzen, sie fußten auf den Tagebucheintragungen einer fünfjährigen großen Afrikareise, die er mit 18 Jahren antrat. Seine Reisebeschreibungen sind auch heute noch lesenswert: sehr bildhaft und in spritziger Sprache beschreibt er ferne Länder und fremde Sitten und Gebräuche. Für Brehms Reiseleben hat der Autor Joachim Heimannsberg Auszüge aus Brehms Reisenotizen in eine Biographie eingebettet – so entstand ein abwechslungsreiches, angenehm zu lesendes Buch über den Mythos Alfred Brehm, das zugleich auch eine Zeitgeschichte des ausgehenden 19. Jahrhunderts ist.

Joachim Heimannsberg: „Brehms Reiseleben.“ Verlag Meyers, € 16,95


Drei Frauen aus Tibet.

Eine tibetische Prophezeiung besagt „wenn der Eisenvogel fliegt und die Reitpferde auf Rädern rollen, wird der Mann aus dem Schneeland seine Heimat verlassen müssen und die buddhistische Lehre wird die Länder des rotwangigen Mannes erreichen“: seit dem Jahr 1950, nachdem die Chinesen Tibet überfallen haben, ist dies geschehen. Viele Tibeter haben unendliche Strapazen auf sich genommen und zu Fuß den Himalaja überquert, auf dem Weg nach Indien, meist ohne Sprachkenntnisse und Bezugsperson. „Eisenvogel“ beschreibt diesen Weg und das Leben danach, erst in Indien und dann in Europa, am Beispiel dreier Frauen – biographisch genau, sprachlich gelungen und wirklich spannend.
Die Autorin Yangzom Brauen hat eine tibetischen Mutter und einen schweizerischen Vaters, sie arbeitet als Schauspielerin und steckt seit Jahren viel Zeit und Energie in die Befreiung Tibets – und trotz ihrer europäischen Kindheit ist sie fest im buddhistischen Glauben verwurzelt. Nun hat sie sich mit großem Geschick der Schriftstellerei zugewandt und erzählt hier ihre Geschichte und die ihrer Mutter und Großmutter.

Yangzom Brauen: „Eisenvogel.“, Heyne Verlag, € 19,95


Ausgesprochen hilfreich.

Ob beruflich, touristisch oder „nur“ zum Vergnügen – die Beschäftigung mit China bzw. den Chinesen ist eine umfangreiche Aufgabe. Schließlich hat nicht nur das Land unvorstellbar große Ausmaße (es ist das drittgrößte der Erde), sondern auch die größte Bevölkerungszahl. Außerdem blicken die Chinesen, zu Recht mit Stolz, auf eine mehrere Tausend Jahre alte Kultur zurück.
Einen zwar groben aber durchaus fundierten Überblick bekommt man, wenn man den „China-Knigge“ des deutsch-chinesischen Ehepaars Petra Häring-Kuan und Kuan Yu-Chien liest: nach einem kurzen Blick auf die Geschichte, auf Philosophie und Religion, beschreiben die beiden auf über zweihundert Seiten den chinesischen Alltag und seine Unterschiede zu Westeuropa. Dabei ist ihr Buch kein trockenes Sachbuch, sondern, vielleicht wegen der zahlreichen kleinen Geschichten, wirklich gut zu lesen.

Petra Häring-Kuan und Kuan Yu-Chien: „Der China-Knigge.“, Fischer Verlag, € 7,95


Ein Blick (Einblick) in die chinesische Küche.

Jen Lin-Liu ist die Tochter von über Taiwan nach Amerika ausgewanderten Chinesen, sie denkt amerikanisch und beherrscht zwar weitestgehend die chinesische Sprache doch keineswegs die chinesische Schrift. In ihrer Familie wurde dem Essen nie sehr große Bedeutung beigemessen – doch ab 2005, sie lebte bereits fünf Jahre als Journalistin in China, besuchte sie eine Kochschule um der ursprünglichen Küche näher zu kommen. Ihr Buch über diese Zeit des Gemüseschneidens und der Verkostungen ist in mehrerer Hinsicht ein großer Genuss: zum einen gibt es, leicht und unterhaltsam geschrieben, einen Einblick in den chinesischen Alltag heutzutage. Zum anderen enthält es viel Wissenswertes über die chinesische Kultur und Geschichte, ganz besonders was die Küche angeht. Außerdem laden die vielen Rezepte zum Nachkochen ein. Unbedingt (aber niemals hungrig…) lesen!

Jen Lin-Liu: „Nudeln für das Volk.“, Verlag Droemer Knaur, € 9,95


101 unbekannte Welten.

Landkarten sind entweder politisch, hier sind also die Ländergrenzen eingetragen, oder sie sind physikalisch, das heißt Flüsse, Berge, Wälder bestimmen ihr Bild; eine grobe Deutschlandkarte haben wir, in beiden Varianten, wohl alle vor unserem inneren Auge. Doch eigentlich gibt es noch viele andere Details, die regional sehr unterschiedlich sind: etwa die Verteilung von Nobelpreisen oder die Möglichkeit des Chinesisch-Unterrichts. Insgesamt 101 unbekannte Deutschlandkarten, zum Großteil für das Zeit-Magazin erstellt, sind in diesem Buch versammelt – und zeigen Dinge über unser Land, die mindestens genau so wissenswert sind wie die politischen Gegebenheiten. Manche Informationen sind ausgesprochen unterhaltsam (oder haben Sie bisher dringend wissen wollen, wo welches Bier getrunken und welche Stadt auf welcher Fernseh-Wetterkarte auftaucht? Eben…).

Matthias Stolz: „Deutschlandkarte – 101 unbekannte Wahrheiten.“, Knaur Verlag, € 12,95


Wie im Leben – Oma rief – Opa kam.

Hin und wieder stößt man bei der täglichen Zeitungslektüre auf eine Todesanzeige, die aufmerken lassen – wegen eines besonderen Sinnspruchs, ungewöhnlicher Namensangaben, schlimmstenfalls gar wegen falscher Daten. Christian Sprang sammelt solche Anzeigen seit Jahren. Nun hat er sie, ergänzt um viele Traueranzeigen anderer Sammler, in einem Buch veröffentlicht: manche dieser Anzeigen sind so persönlich, dass man mittrauert, ohne den Verstorbenen zu kennen. Andere so erstaunlich lebensbejahend, dass sich trotz allem ein leises Lächeln zeigt. Lesenswert sind sie alle!

Christian Sprang / Matthias Nöllke: „Aus die Maus. Ungewöhnliche Todesanzeigen.“ Verlag KiWi, € 7,95


Ein Jahr unter Spekulanten.

Heike Faller ist Journalistin und seit vielen Jahren für die „Zeit“ tätig. Lange Jahre schienen ihr Geldanlagen irgendwie fragwürdig und die Nachrichten von den „Heuschrecken“ und vor allem der für Außenstehende völlig unübersichtliche Geldmarkt schreckten sie ab. Beim Verfassen einer Reportage über zwei bayerische Sparkassenangestellte änderte sich das – deren Argumente waren für Heike Faller schlicht nachvollziehbar. Nach längerem Überlegen beschloss sie Anfang 2008, mit 10.000 € tatsächlich zu spekulieren; innerhalb eines Jahres wollte sie diesen Betrag verdoppeln, trotz oder gerade wegen der sich bereits abzeichnenden Finanzkrise.
Über dieses „Jahr unter Spekulanten“ hat sie ein Buch verfasst: gleichermaßen sachlich-informativ und persönlich ist ihr Bericht und deshalb auch für Laien mit Gewinn und Genuss zu lesen.

Heike Faller: „Wie ich einmal versuchte, reich zu werden.“, DVA, € 19,95


Auf ein Neues.

In diesem Monat starten viele Schulkinder ihre Laufbahn an einer weiterführenden Schule – Schulen mit oft dreimal so vielen Schülern wie gewohnt und wesentlich größeren Klassen, so dass der Kontakt mit den Lehrern schwieriger ist. Auch die Fächervielfalt und die Fülle des Unterrichtsstoffes stellen die Schulkinder vor neue Herausforderungen.
Irene Zimmermann und Klaus Fritz zeigen fachkundig und mit vielen Fallbeispielen, wie man sein Kind am besten bei der Bewältigung dieser Herausforderungen unterstützen kann. Ihr Buch ist klar gegliedert, die einzelnen Kapitel sind kurz, sachlich und gut zu lesen - so haben auch Eltern das nötige Rüstzeug für die nächsten Jahre. Schade ist nur, dass der Verlag hier als Titel „Gymnasium“ gewählt hat: alle Themen sind für alle Schulformen gleichermaßen wichtig und das Buch wirklich hilfreich!

Fritz / Zimmermann: „Gymnasium. Ein Ratgeber für Eltern.“, Dtv, € 9,90


Gehnse mal zum Arzt.

Seit fünfzehn Jahren hat Christan Zaschke diesen Satz immer mal wieder gehört, nämlich genau dann, wenn er sich wegen seines Rückens nur schmerzverzerrt bewegen konnte. Und tatsächlich gibt es irgendwann keinen Weg mehr an der Diagnose vorbei: er hat einen doppelten Bandscheibenvorfall (für Kenner: L3/4 und L4/5), der nun konservativ behandelt wird. Sein Buch über die Tücken seines Rückens und die wunderliche Welt unseres Gesundheitssystems beginnt mit der Ankunft in der Reha, doch auch wie es überhaupt soweit kommen konnte ist in Rückblenden zu lesen. Dabei hat Zaschke einen leicht ironischen und herrlich unterhaltsamen Tonfall – fast, aber wirklich nur fast, vergisst man, dass so ein „Rücken“ eine überaus schmerzhafte Sache und die anschließende Behandlung alles andere als komisch ist….

Christian Zaschke: „Tanz den Fango mit mir.“, Goldmann Verlag, € 14,95


Eine völlig eigene Welt.

Daniel Tammet ist ein Savant – das bedeutet, sein Gehirn arbeitet in mindestens einem Bereich weit mehr als überdurchschnittlich. Tammet hat zum Beispiel für eine Benefizaktion die Zahl Pi bis auf mehr als die 22tausendste Stelle auswendig gelernt und vor einer Prüfungskommission und großem Publikum vorgetragen. Er rechnet schneller im Kopf als ein PC es vermag – und er ist in der Lage in nur einer Woche eine so ungewöhnliche Sprache wie isländisch zu lernen. Es gibt nur sehr wenige Savants, und immer ist diese Eigenschaft mit einer autistischen Störung verbunden, so dass fast keines dieser Genies ein eigenständiges und selbst bestimmtes Leben führen kann. Daniel Tammet hingegen gelingt dies und er ist sogar in der Lage, sein Leben zu beschreiben. Sein Buch gewinnt sicher keinen Literaturpreis, aber es ist eine erstaunliche und sehr lesenswerte Dokumentation einer völlig anderen Welt!

Daniel Tammet: „Elf ist freundlich und Fünf ist laut.“, Heyne Verlag, € 7,95


Ein etwas anderer Erziehungsratgeber.

Andrea Bischhoff ist keine Psychologin, keine Familientherapeutin und auch keine Kinderärztin – sie ist Journalistin und als solche geübt, Fragen zu stellen. Und genau dies hat sie, angeregt durch die leidige Erfahrung mit wohlmeinenden Ratschläge zur Kindererziehung, getan: sie hat einer Vielzahl von Experten Fragen gestellt und die Antworten im „Lexikon der Erziehungsirrtümer“ zusammengestellt. Von A wie Abwechslung bis Z wie Zeiten, gute alte stellt sie den Ratschlägen dann das Expertenwissen gegenüber. Ihre Ausführungen sind dabei nie überheblich oder allwissend, sondern laden vielmehr zum Nachdenken ein und dazu, eine eigene, entspanntere Struktur ins Familienleben zu bringen.

Andrea Bischhoff: „Lexikon der Erziehungsirrtümer“, Piper Verlag, € 6,95


Klein, fein und günstig…

Wenn Verlage Geburtstag feiern ist das auch für Leser schön: oft gibt es Sonderausgaben, die preisgünstig und ungewöhnlich ausgestattet sind. Auch beim Arena-Verlag, der in diesem Jahr 60 Jahre jung wird, ist das so. So sind vier sehr gelungene Jugendbücher entstanden, die in wirkliche jede Hosentasche passen. Außer Andreas Eschbachs „Gibt es Leben auf dem Mars?“, einer Science-Fiction-Story über Elinn und Ronny, die ein gefährliches Weltraumabenteuer erleben, wurde noch keine der Geschichten veröffentlicht - alle Bücher sind lesenswerte, gut geschriebene Originalausgaben. Kurz und knackig wie sie sind, erreichen sie sicher auch den Einen oder Anderen, der sich an dicke Bücher ungern herantraut. Eben klein, fein und günstig!

A. Eschbach: „Gibt es Leben auf dem Mars?“, I. Abedi: „Wünschst Du Dir keinen Engel?“, C. Marzi: „Du glaubst doch an Feen, oder?“, A. Babendererde: „Findet mich die Liebe?“, Arena Verlag, je € 3,95


Wasch mich, aber mach mich nicht nass.

Das ist die drastischere und bekanntere Variante der Redewendung „Umarme mich, aber rühr mich nicht an“. Der große Wegbereiter der Körpersprachen-Analyse, Samy Molcho hat diesen Satz als Titel für sein neues Buch gewählt: sehr bildhaft beschreibt er darin die zwei Grundbedürfnisse des Menschen, nämlich den Wunsch nach Nähe und das Bedürfnis nach Distanz. Seine prägnanten und leicht verständlichen Erklärungen gehen dabei über die reine Körpersprache hinaus und erleichtern sowohl ein Verständnis der handelnden Personen als auch die Wahrnehmung der eigenen Bedürfnisse.
Dabei gewährt Molcho Einblicke in viele Bereiche des Lebens, in familiäre Beziehungen genauso wie in den beruflichen Alltag. So kann die Lektüre dieses Buches ein harmonisches und respektvolles Miteinander  fördern und helfen, das Leben in die richtige Balance von Austausch und Abstand zu bringen.

Samy Molcho: „Umarme mich, aber rühr mich nicht an.“, Ariston Verlag, € 19,95


Mrs. Mortimers übellauniger Reiseführer.

Jeder Reisende kann von seinen Erlebnissen, seinen Begegnungen mit anderen Menschen und fremden Kulturen berichten, so ändert sich unser Blick auf die Welt ständig. Da erscheint das vorliegende Buch ungewollt komisch und skurril: die Autorin Favell Lee Mortimer, selbst alles andere als weit gereist, reihte Vorurteil an Vorurteil und ging dabei davon aus, dass es sich um Wahrheiten handelt (sie war dabei im viktorianischen England in guter Gesellschaft). Tatsächlich bezog sie ihr Wissen aus Büchern und Lexika, und das malt ein durchaus interessantes Bild der damaligen Zeit. Ihre Feststellungen sorgen heute für lautes Lachen – und hoffentlich für einiges Nachdenken, denn allzu weit haben wir es im Umgang mit anderen Völkern eventuell doch noch nicht gebracht…

Favell Lee Mortimer / Todd Pruzan: „Die scheußlichsten Länder der Welt.“ Piper Verlag, € 8,00


Rechtzeitig vorbeugen!

Sie sind die am Weitesten verbreiteten Plagegeister in deutschen Gärten: die Rede ist von Schnecken. Weltweit sind über 100.000 Arten bekannt, und sie tummeln sich besonders gerne dort, wo es feucht und wohltemperiert ist. Große Hitze und große Kälte sind neben den Gärtnern die größten Feinde der Schnecken – da man entsprechendes Wetter jedoch nicht künstlich herbeiführen kann gilt es, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen um eine möglichst reiche, nicht angeknabberte Ernte im eigenen Garten zu erzielen.
Dabei hilft das vorliegende Buch: nach einer kurz gefassten Schneckenkunde („Kenne deinen Feind“) werden, umfangreich und leicht nachvollziehbar, viele Möglichkeit genannt, die Beete nahezu schneckenfrei zu bekommen und zu halten.

Wolfgang Funke: „Das Anti-Schnecken-Buch.“, Verlag av Buch, € 10,95


Ende einer Kindheit.

Nojoud ist vermutlich neun Jahre (ihre Mutter kann das genaue Datum ihrer Geburt nicht nennen), als ihr Vater den Ehevertrag für sie unterschreibt. Und noch am gleichen Tag muss sie sich auf den langen Weg zum Haus des Ehemanns begeben. Ein paar Wochen später gelingt ihr, was sich bisher noch kein Mädchen im Jemen traute: anstatt zum Einkauf zu gehen besteigt sie ein Sammeltaxi und fährt zum Gericht, um die Scheidung zu verlangen. Doch trotz klarer gesetzlicher Bestimmungen (die Braut muss mindestens 15 Jahre alt sein) ist zunächst keineswegs sicher, dass sie ihrer Zwangsehe entkommen wird.
Die Journalistin Delphine Minoui hat Nojoud nach deren Scheidung getroffen und ihre Geschichte aufgeschrieben, dabei hat sie eine angemessen einfache Sprache gewählt. Wirklich beeindruckend ist dieser Lebensbericht jedoch wegen Nojoud selbst – trotz ihrer Erlebnisse ist sie ein mitfühlendes und normales Mädchen geblieben.

Nodoud Ali mit Delphine Minoui: „Ich, Nojoud, zehn Jahre, geschieden.“, Knaur€ 14,95


Was geschah mit Herrn Pasulke?

Herr Pasulke hat keine schlüssige Vita: Montag ist er der besorgte Nachbar, Dienstag raubt er vielleicht Nachbars Haus aus. Mittwoch bringt er seine Frau um, Donnerstag hat er nie eine gehabt. Freitag ist er Astronaut, Samstag Tiefseetaucher und Sonntag Messerwerfer im Zirkus. Aber wer eigentlich ist Herr Pasulke? Und, vor allem, was passierte ihm?
Pasulke ist die Hauptperson in den 197 spannenden, witzigen, merkwürdigen oder unheimlichen Rätselgeschichten, die Marcus Barsch zusammengestellt hat. Unterschiedlich schwierige, voneinander unabhängige Fälle, die man alleine oder in geselliger Runde lösen kann – Spaß und Spannung garantiert!

Marcus Barsch: „Rätselgeschichten. Was geschah mit Herrn Pasulke?“, Goldmann, € 6,95



Unsere Sachbuch-Empfehlungen in 2008:

Eine wunderbare Neuauflage.

Kapitän James Cook ist nahezu jedem bekannt – der Engländer bereiste ab 1768 ausgiebig die Weltmeere und kartographierte dabei sehr umfangreich die gesamte Südhalbkugel. Er wurde auch von anderen Nationen so hoch geachtet, dass er, selbst wenn sie mit England gerade im Krieg lagen, mit höchstem Respekt und als Zivilist behandelt werden sollte, obwohl er königlicher Marineoffizier war. Drei große Reisen hat er geleitet, auf der zweiten durfte ihn der bestens naturkundlich ausgebildete deutsche Pastor Johannes Forster begleiten und auch dessen erst 17jähriger Sohn Georg.
Diesem Umstand verdanken wir nicht nur eine beeindruckende Beschreibung eben dieser Reise und zahlreiche Illustration der vorgefundenen Flora und Fauna („Reise um die Welt – illustriert von eigener Hand“), sondern auch einen Essay über den Menschen James Cook. Dieser Essay wurde in diesem Jahr neu aufgelegt – und ist auch heute noch für jeden an Reisen interessierten Menschen ein großer Genuss!

Georg Forster: „James Cook, der Entdecker.“, Eichborn Verlag, € 24,95


Zum Nachlesen.

Gute Nachschlagewerke machen Lust auf mehr: kaum hat man eine Sache nachgelesen, ertappt man sich beim Weiterblättern. Hier liest man etwas über den Edersee, dort etwas über Kaviar in Fulda, dann entdeckt man ein einfaches Rezept für Kadoffelbrie (Kartoffelbrühe) – Sie sehen, wir haben im neuen Hessenlexikon gestöbert. Wissen Sie zum Beispiel, dass wir hier im Rhein-Main-Gebiet überwiegend Neuhessisch sprechen? Oder das der Quick Damm dabei ist, die mühevollen Sandsack-Hochwasserdämme abzulösen? Und was es mit dem Soldatenverkauf auf sich hatte? Es gibt so vieles zu entdecken, dass wissenswert und doch noch unbekannt ist!

„Das große Hessenlexikon.“, Societätsverlag, € 24,90


Wichtig, mutig und – normal!

Nein, normal ist das ganz und gar nicht: Ende der Fünfziger und Anfang der Sechziger Jahre hat die Firma Grünenthal GmbH ein Schlafmittel verkauft, das bei ungeborenen Kindern zu schweren Missbildungen führte. Von den in Deutschland geborenen ca. 7.000 Kindern hatten 4.000 Kinder nie eine Überlebenschance, heute leben hier noch annähernd 2.800 Menschen mit den Spätfolgen dieser „völlig ungefährlichen kleinen Pille“. Die Rede ist von Contergan.
Doch, normal sollte das unbedingt sein: mit Menschen in ihrer ganzen Verschiedenartigkeit natürlich umgehen zu können, jeden als das ansehen, was er ist – ein Mensch mit ganz unterschiedlichen Wünschen und Fähigkeiten. Niko von Glasow, Filmemacher, hat elf Mitstreiter gefunden, die bereit waren, für einen Pin-Up-Kalender Modell zu stehen und dadurch die Berührungsängste überwinden zu helfen; Frauen und Männer, die alles zeigen, was Lebenserfahrung, Humor und eine Brise Contergan aus einem Menschen machen können.

Niko von Glasow / Ania Dabrowska: „NoBody´s Perfect, Verlag E. Sandmann, € 19,95


Und dann noch etwas Praktisches:

Die warmen Tage sind nun tatsächlich langsam vorbei und die unge-zwungenen Treffs mit Freunden im Biergarten oder der Eisdiele damit auch. Bis zum nächsten Frühsommer ist es noch lange!
Wenn Sie nun Lust bekommen, Ihre Lieben auch während der nächsten Monate zu treffen, aber vielleicht einmal den Rahmen zu wechseln, dann ist dieses Buch sicher eine große Hilfe. Rezepte, Bewirtungstipps, Organisationshilfen für Kaffeeklatsch, Suppenparty oder Osterfrühstück – die Autorin Maja Schulze-Lackner ist geübte und vielgeliebte Gastgeberin und sie gibt ihr Wissen gerne (und sehr fachkundig!) weiter. Die jeweils zehn Tipps für Gastgeber und Gäste sind da nur noch das „Tüpfelchen auf dem I“…

Maja Schulze-Lackner: „Die perfekte Party.“, Goldmann Verlag, € 7,95


Mensch Meyer!

Der fünfthäufigste Familiennamen in Deutschland ist Meyer, zählt man die Meiers, Maiers und Mayers hinzu, steht der „Familienclan“ auf Rang 3. Darum begegnen uns Schilder und Beschriftungen jeglicher Art in denen es „meyert“ auf Schritt und Tritt – da gibt es Firmenwerbung, Straßenschilder und natürlich Klingelknöpfe. Katrin Meyer (!) hat bei ihren Streifzügen durch die Nation zahlreiche Fotos davon gemacht und sie zu diesem kleine Bildband zusammengestellt, der außerdem auch Meyer-Informationen in deutscher und englischer Sprache enthält. Denn die Meyers gibt es nicht nur bei uns, wie man auf mehreren Bildern sehen kann: auch in Amerika und England haben sie eine Heimat gefunden.

Katrin Meyer: „Meyerland.“, Carlsen Verlag, € 9,95


Woher kommt der Name?

Selbst wenn man sich nicht umfangreich mit dem Thema befassen will – Namenskunde ist eine sehr spannende Sache. Und für all jene, die durchaus interessiert sind, aber keine wissenschaftliche Untersuchung anstellen wollen, ist das „Duden Lexikon der Familiennamen“ das geeignete Nachschlagewerk. Neben einer sehr informativen Zusammenstellung, die erklärt, wie und warum die Familiennamen entstanden sind, beinhaltet es Herkunft und Bedeutung von 20.000 Nachnamen von Aaken bis Zylstra.  Man erfährt, dass Müller der häufigste deutsche Namen, Schmidt der zweithäufigste ist und Ernst als Nachname immerhin am 100. Platz in der Rangfolge deutscher Nachnamen steht. Selbstverständlich werden auch, so es sie gibt, prominente Namensträger vorgestellt.

„Duden – Lexikon der Familiennamen.“, Verlag Bibliografisches Institut, € 12,95


Vor der eigenen Haustür…

Museen, Burgen, heiße Quellen, erloschene Vulkane, eine Kristallhöhle, schöne Landschaften: zwischen Wetzlar und Heidelberg, Alzey und Miltenberg gibt es viel zu entdecken. Die Autoren dieses aktuellen Reiseführers haben ihre Ausflugsziele sehr abwechslungsreich zusammengestellt, für jeden Geschmack gibt es genug zu erkunden. Wobei Reiseführer eigentlich nicht die richtige Bezeichnung ist, denn weil wir in Gernsheim mitten im Ausflugsgebiet wohnen, sind alle Ziele für Sonntagsausflüge bestens geeignet, eine lange Reise ist eben gerade nicht nötig. Zu den jeweiligen Zielorten gibt es knappe geschichtliche Informationen, Angaben über Gaststätten und Routen für die Anreise sowie kleine Übersichtskarten – wann geht’s denn los?

„Raus in die Natur: Tipps für den Sonntags-Ausflug an Rhein – Main – Neckar.“  Lsrb-Verlag, € 18,80


Geschichtsunterricht der anderen Art.

Zu den besonderen Freuden des Lesens gehört, dass man über die Welt und die Weltgeschichte immer Neues erfährt – vorausgesetzt, der Autor hat gut recherchiert und versteht es zu erzählen. Beides kann man bei Helge Hesse nur bejahen: sein Buch „Hier stehe ich, ich kann nicht anders. In 80 Sätzen durch die Weltgeschichte.“ ist, das haben diverse Feuilleton-Redakteure geprüft, inhaltlich auf dem neuesten Stand und leicht verständlich, unterhaltsam und gleichzeitig informativ geschrieben. So macht der Streifzug durch 2600 Jahre Weltgeschichte nicht nur Spaß, sondern tatsächlich auch Lust, sich näher mit den einzelnen Themen zu befassen.

Helge Hesse: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders.“, Eichborn Verlag, € 19,90


Nur ein Eintragbuch?

Meist sind es die außergewöhnlichen Ereignisse, die man nicht vergisst. Die vielen Kleinigkeiten, die das Leben ausmachen, die gehen im Laufe der Zeit jedoch oft verloren. Manchmal hilft hier gezieltes Nachfragen: genau dies macht Elma van Vliet in diesem Buch. Dadurch ist es sehr viel mehr als „nur ein Eintragbuch“, es ist Tagebuch und Erinnerungshilfe. Es ist somit durchaus geeignet, uns ein bisschen besser begreiflich zu machen, wer unsere Eltern und Großeltern sind – und es hilft zu verstehen, wer man ist und was einen prägte. Vielleicht sind ja die Ferien der passende Zeitraum, mit den Notizen zu beginnen!

„Mama, erzähl mal!“, „Papa, erzähl mal!“, „Oma, erzähl mal!“, „Opa, erzähl mal!“ Verlag Knaur, je € 12,90


Mode im Wandel der Zeit.

Modebewusstsein geht heutzutage weit über das Tragen angesagter Kleidung hinaus, vielmehr zeigt man neben der Aktualität seines Kleiderschrankes auch immer einen Gutteil seiner Persönlichkeit. Genau so haben auch die Designer in den letzten Jahren gearbeitet: sie wollen mit ihren Kollektionen bestimmte Aussagen treffen und gehen dabei ganz unterschiedliche Wege. Wie faszinierend und einzigartig diese (Mode-) Wege sein können, zeigt „365 Tage Fashion“: brillant fotografiert. Bilder und viele wichtige Informationen sorgen dafür, dass man dieses Buch immer wieder in die Hand nimmt - dabei entdeckt man auch beim wiederholten Durchblättern immer noch neue und spannende Details.

„365 Tage Fashion.“ Prestel Verlag, € 29,95


Rund um den Globus.

Ida Pfeiffer war eine zurückhaltende, freundliche und sehr reiselustige Frau mit großem Durchsetzungsvermögen – und sie zählt, 150 Jahre nach ihrem Tod, zu den eher unbekannten Persönlichkeiten. Dies ist sehr schade: Pfeiffer war die erste Frau, die die Welt umrundete, im zum damaligen Zeitpunkt fortgeschrittenen Alter von fast 50 Jahren. Während ihrer Reisen (die besagte Weltumsegelung blieb nicht die einzige und bereits vorher hatte sie kleinere Reisen unternommen) schrieb sie Reiseberichte, die im 19. Jahrhundert sehr gerne gelesen wurden. Auch heute noch sind diese Reiseberichte lesenswert: sie bieten recht nüchtern Einblick in fremde Kulturen, in Lebensweisen, die es zum Teil heute nicht mehr gibt. Ida Pfeiffers immer wieder durchscheinende europäische Maßstäbe bezüglich Sittlichkeit, Reinlichkeit und dem Umgang miteinander machen sie, auch was unsere eigene Kultur angeht, zu einem spannenden Abbild der Geschichte

Ida Pfeiffer: „Eine Frau fährt um die Welt.“ Promedia Verlag, € 21,90


Lange überfällig.

Drei Französinnen und eine Amerikanerin haben mit ihrem Können und ihrem unverwechselbaren Stil (Kunst-)Geschichte geschrieben: Berthe Morisot, Eva Gonzalès, Marie Bracquemont und Mary Cassatt. Ab den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts schufen sie Werke, die neben Monet, Degas oder Van Gogh bestehen können – und die zur damaligen Zeit auch als gleichrangig galten. Die Kunstgeschichtler des beginnenden 20. Jahrhunderts haben ihnen jedoch nur noch wenig Beachtung geschenkt: bestenfalls als „Schülerin von“ oder „im Stile eines“ wurden die Künstlerinnen und ihre Werke erwähnt. Dies hat sich zum großen Glück für alle Kunstinteressierten wieder geändert und so können in diesem Ausstellungskatalog (und natürlich in der dem Katalog zu Grunde liegenden Ausstellung) eine große Auswahl der Werke dieser großen Impressionistinnen bewundert werden; Werke, die bislang weit versprengt und oft im Privatbesitz und darum nur schwer zugänglich waren. ^

„Impressionistinnen.“ Verlag Hatje Cantz, € 39,80


Atheisten nennen´s Federvieh.

Gemeint sind natürlich die Engel – aber um das zu erraten, muss man schon ein bisschen „um die Ecke“ denken. Wer das gerne tut und mit dem Kreuzworträtsel jeden Donnerstag in der ZEIT noch nicht genug zu tun hat, der kann sich nun wieder Nachschub holen. Denn seit kurzem gibt es den vierten Band von „Eckstein: 200-mal um die Ecke gedacht“ und so kann man, wenn man möchte, nun an allen Wochentagen rätseln. Noch ein kleiner, leichter Vorgeschmack: Den nehmen sich Sheriffs gerne zur Brust (natürlich den Stern).

„Eckstein: 200-mal um die Ecke gedacht.“ Heyne Verlag, €9,95


Ohne Nostalgie und Pathos: Dieter Hildebrand erzählt sein Leben.

Ein langes Gespräch muss das gewesen sein, das die beiden miteinander geführt haben: Bernd Schroeder als Fragesteller und Dieter Hildebrandt als Erzähler. Ein Gespräch, bei dem Dieter Hildebrandt sein ganzes Leben vor dem Interviewer ausgebreitet hat und damit auch vor uns Lesern. Denn aus diesem Interview heraus ist ein Buch entstanden, das man mit großem Genuss liest – ohne Nostalgie und Pathos, dafür mit der Wahrhaftigkeit und dem trockenen Witz, den man vom Vollblutkabarettisten Hildebrandt erwarten kann. Ein Buch, bei dem die große Politik immer etwas mit dem „kleinen Mann“ zu tun hat und das darum selbstverständlich auch viel Zeitgeschichte abbildet.

Dieter Hildebrandt: „Ich musste immer lachen.“, Heyne Verlag, €8,95


Ein vollständiger Jahresrückblick.

Der jährlich erscheinende Jahresrückblick aus dem Chronik Verlag bietet ein Register, das nach Personen geordnet ist, ein weiteres nach Ländern. Es gibt für jeden Monat ein kurzes Kalendarium und einen umfangreich bebilderten Rückblick; ergänzt wird dies alles durch eine Übersicht der in 2007 verstorbenen Personen des öffentlichen Lebens. Außerdem finden Sie einen Ausblick auf die bereits feststehenden Termine 2008: in der Chronik 2007 sind alle Informationen zusammengestellt, die wissenswert sind. Und durch dieses Wissen kann man, besonders in Politik und Wirtschaft, auch die kommenden Ereignisse besser bewerten und zuordnen. So befriedigt dieser Rückblick gleichzeitig den Wissensdurst und weckt auf interessante Art die Neugier auf das Kommende…

„Chronik 2007. Der vollständige Jahresrückblick.“, Chronik Verlag, € 12,00


Auf der Suche nach dem Mittelalter.

Der Journalist Eric T. Hansen war schon als Kind fasziniert vom Mittelalter. Kurz davor, seine Zelte in Deutschland abzubrechen und zurück nach Amerika zu gehen, packte ihn diese Faszination noch einmal sehr heftig und er beschloss, der Geschichte „nachzureisen“ und seine Erlebnisse zu notieren.
So ist ein lesenswertes Buch entstanden: Beginnend mit dem Piraten Störtebeker, mit Besuchen bei Otto dem Großen und seiner Schwiegertochter Theophanu, bei Barbarossa, Walther von der Vogelweide und selbstverständlich den Nibelungen erzählt Hansen die Geschichte Deutschlands während des Mittelalters so unterhaltsam und trotzdem sachkundig, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Dabei gelingen ihm immer wieder Bezüge zum heutigen Leben - „Die Nibelungenreise“ ist Geschichtsunterricht der anregendsten Art!

Eric T. Hansen: „Die Nibelungenreise“, Piper Verlag, € 10,00


Stachelbeergrün oder Pflaumenblau?

Vielleicht haben Sie sich ja von unserer Empfehlung im letzten Monat („Wohnrezepte für ein glückliches Leben“) inspirieren lassen? Und vielleicht haben Sie dabei festgestellt, dass einfaches Umräumen und Neudekorieren doch nicht ausreicht, sondern es ein ganz neues Farbkonzept sein muss? Dann hilft dieses übersichtliche Buch: Mit einer Einleitung, die Ihnen anschaulich erläutert, worauf es bei der Farbwahl ankommt, wie man zur eigenen Farbe findet und wie man diese Farbe (ohne gleich alles zu streichen) ausprobiert. Das Wichtigste sind jedoch die anschließenden über 200 Farbkonzepten, die zum einfachen Nachschlagen gedacht sind, und Ihnen genau aufzeigen, welche Farben gut miteinander kombiniert werden können. Auf an die Pinsel!

Anna Starmer: „Enzyklopädie Wohnen mit Farben.“, Fleurus Verlag, € 9,95




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